Monatsarchiv für May 2008

May 13 2008

Abenteuer Weimar

Autor: . Abgelegt unter Deutschland

Der diesjährige Pfingstausflug geht in die schöne Kulturstadt Weimar, in der einst Goethe und Schiller ihre Inspirationen zum Schreiben fanden.Wir fahren mit dem Auto am frühen „Pfingstsonntagmorgen“ los. Es geht bis nach Rosslau, das liegt kurz vor Dessau, hier stellen wir das Auto auf einem Parkplatz ab. Die Räder werden startklar gemacht. Der Morgen ist sehr kühl, wir fahren ein schnelles Tempo, damit uns warm wird. Die Strecke fährt sich super, wenig Verkehr, da viele Nebenstraßen. Schönes Wetter, Rückenwind, unendliche Raps- und Weizenfelder machen diesen Sonntag perfekt. Die Bäume stehen in ihrer vollen Blütenpracht. Immer wieder geht es durch kleine Dörfer, die uns ein wenig an Südeuropa erinnern, wer denkt, dass es hier so herrlich sein kann!
In Kütten machen wir unsere Frühstückspause. Die Taschen sind leer… dann kann es weiter gehen! Wir erreichen die „Strasse der Romanik“ – Ohhh, ahh! Da fährt es sich gleich besser! Landschaftlich ist es sehr schön. Eine kurze Fährüberfahrt bringt uns eine kleine Pause. Im Saale – Unstrut- Tal, nach 120 km, machen wir unsere Mittagspause. In einem sehr schönen Innenhof begegnen wir netten interessanten Menschen aus der Gegend. Für Unterhaltung ist gesorgt. Sogar die „Töle“ ist mit Wasser versorgt. Nach dem Essen fährt es sich recht schwer. Mühsam bewegen wir uns die letzten 40 km in Richtung Weimar. Hügel für Hügel. Guter Dinge und bester Laune, so lässt das „Partyrad Kathrin“ nicht lange auf sich warten… mit viel Spaß rollen wir nach 150 km in Weimar ein.
Pfingstmontag – Familienausflug: Gemeinsam mit der Oma und Uroma spazieren wir durch Weimar. Mit einem Besuch im „Schillers Wohnhaus“ und dem „Stadtschloss“. In der Bibliothek „Anna Amalia“ gibt es keine Karten mehr zu kaufen, da müssen wir wohl noch mal kommen und vorher Karten reservieren! Nachmittags gibt es Kuchen bei Tante und Onkel. Der Tag war lang, und nicht nur die Uroma ist müde. Sie lässt sich in die Sonne des Gartens schieben und es dauert nicht lange, da macht sie ein kleines Schläfchen.
Nun wird es langsam Zeit die Uroma pünktlich zum Abendbrot in das Heim zurück zu bringen. Wir lassen diesen Tag ebenfalls mit einem Abendessen ausklingen.
Der nächste Morgen beginnt Früh, die Rückfahrt steht bevor. Wir nehmen den gleichen Weg den wir gekommen sind. Nordost Wind, Wind von vorn, so dass wir in einer super Formation Windschatten fahren. Es geht gut voran. In Dessau machen wir unser Abschiedsessen. Von hier aus sind es nur noch 7 km bis zum Auto. So manch einer ist erschöpft und sehnt sich nach Ruhe und Schlaf. Als Souvenir haben wir ein paar Ginkgo-Samen mitgebracht. Der Ginkgo gehört zu den ältesten Baumarten. Nachfolgend steht erläutert warum bis Heute der Ginkgo mit Goethe verbunden wird:
Mit seinen Bäumen hat Goethe wie mit Menschenwesen verkehrt, denn ihre “stille, reine, leidenlose Vegetation” hat ihm in vielen schweren Lebensstunden Erbauung und Trost gegeben. Ein Baum erregte die besondere Aufmerksamkeit Goethes im Heidelberger Schloßgarten – der Ginkgobaum. Zu dieser Zeit hatte er eine tiefe innige Verbindung zu Marianne von Willemer. Im Gartenhäuschen traf Goethe also seine Muse;er brach ein Blatt ab, und erklärte ihr die merkwürdige Bildung des in sich geteilten Blattes.>
Das Ginkgo – Blatt wird zum Symbol der Liebe!

Keine Kommentare