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Jun 16 2007

Sardinien 2007

Autor: . Abgelegt unter Sardinen

Unsere Reise auf Sardinien vom 25.05.2007-16.06.2007

Von Berlin-Schönefeld fliegen wir mit Easyjet nach Olbia. Wer mit Easyjet fliegt muss seine Räder verpacken. Das haben wir ohne Probleme mit einer Luftpolsterfolie gelöst. Flugdauer: mind. 2 Std.
Von Olbia fahren wir 14 km in Richtung Süden zum Campingplatz „Tavolara“. Da der Campingplatz am nächsten von Olbia liegt, ist er ein guter Ausgangspunkt für eine Inselumrundung, vor allem, wenn man Gepäckstücke hat, die man nicht unbedingt beim Fahren dabei haben möchte. In unserem Fall waren es die Seesäcke und die Folie, die wir da lassen können.
Von Porto S. Paolo (Tavolara) aus fahren wir am ersten Tag auf die Insel La Maddalena bei Palau. Durch Olbia findet man ganz schnell rein und wieder raus, wir orientieren uns an der Ausschilderung zur Costa Smeralda Mit der Fähre fahren wir von Palau auf die Insel La Maddalena. Dort befindet sich der Campingplatz „Maddalena“ der leider im Mai noch nicht geöffnet hat.
Tipp: Der Campingplatz „Acapulco“ in Palau ist sehr zu empfehlen.Von hier hat man eine schöne Sicht auf die Insel La Maddalena. Auf dem Weg von Valledoria nach Alghero haben wir richtig schlechtes Wetter, Regen, starke Windböen und es ist kalt, so dass wir uns entscheiden, von Castelsardo aus einen Bus nach Sassari zu nehmen, um von dort aus nach Alghero mit dem Zug weiter zu fahren. Alghero ist ein muss bei einem Sardinien-Urlaub. Der Campinplatz „La Mariposa“ liegt nah am Meer und nicht weit zur Stadt. Auf dem Camp gibt es die Möglichkeit einen Roller für 25 Euro (2007) einen ganzen Tag zu mieten. Es lohnt sich damit Capo Caccia und Stintino zu besichtigen (Rund 120 km).
Von Alghero nach Bosa (55 km) befahren wir eine der schönsten Panoramastraßen Sardiniens. In Bosa war ein Campingplatz eingeplant. Der hatte leider erst ab den 1. Juni geöffnet und wir waren einen Tag zu früh. Wir fahren weiter, bis nach S´Archittu. In dem Cabras – Marsch erblicken wir die ersten Flamingos und andere Zugvögel. Nicht weit entfernt von Torre Grande (11 km) liegt die Ausgrabungsstätte Tharros.
Von Torre Grande nach Oristano sind es nur 7 km, allerdings kommen wir nach Oristano nur über eine Brücke mit viel Verkehr. In Buggerru gibt es nur einen Campingplatz, wo wir uns mit unsrem Zelt hinstellen.
Inselhopping: Vom Hafen Portoscuso geht es auf die Insel S. Pietro. Von hier aus, fahren wir mit der nächsten Fähre nach Sant´Antioco. Zum Campingplatz „La Tonnera“ fahren wir auf einer schmalen asphaltierten ruhigen Straße 10 km in Richtung Cannai. Dieser Platz lädt zu einem romantischen Abend ein. Nach Pula kommen wir an einem großem Militärgelände vorbei. Es kann schon mal vorkommen, dass man von einem Panzer freundlich an gehupt wird.
Bald eröffnet sich uns der Blick über die „Costa del Sud“. Es geht 25 km und max. auf 75 Hm an der Küste entlang. Traumhaft!
Richtung Capitana fahren wir durch die Hauptstadt von Sardinien Cagliari. Der Verkehr ist sehr dicht und auf der Schnellstrasse haben wir nur einen schmalen Standstreifen zum fahren (zum Glück!). 14 km ausserhalb liegt der Campingplatz „Pini e Mare“. Dieser ist auch der einzige Platz in der Nähe der Stadt. Wer einen Ausflug plant kann direkt vor dem Campingplatz mit dem Bus nach Cagliari fahren.
Tipp: Tickets gibt es in allen „Tabbachi“ – Läden, diese sollten vor Fahrtantritt gekauft werden. Denn in den Bussen gibt es keine Tickets! Wir kommen zur Ostküste und haben damit mehr als die Hälfte unserer Strecke hinter uns. Nun wollen wir noch in das Landesinnere. Die Expedition „Landesinnere“ geht am ersten Tag von Muravera nach Nurri, durch das Fulmendosa Tal. Um einen Nachtquartier zu finden fragen wir die Einheimischen u.a. in einer Bar. Leider sehen wir keine Schilder die darauf hinweisen könnten, wo sich ein Bed&Breakfast befindet. Es gibt unterhalb des Ortes einen Bauernhof das Zimmer anbietet.

In den Bergen ist die Landschaft sehr abwechslungsreich. Wir sehen Korkeichen, Wallnuss-, Haselnuss und Eichenbäume, wir fahren auf hochgelegenen Plateaus. Wir lernen die Einheimischen von einer anderen Seite kennen.
Weiter fahren wir über Dèsulo und Aritzo nach Fonni, mit 1000 m über Null gehört es zu den höchstgelegenen Städten Sardiniens.
Der schönste Platz zum Zelten finden wir 12 km hinter Orosei, Richtung Olbia.Der Platz heißt Porto Sosàlinos, er ist sehr hübsch hergerichtet.


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