Apr 15 2009

Zu Ostern in Prag 10.4. – 13.4.2009

Autor: . Abgelegt unter Tschechien

Mit dem Auto ging es in die tschechische Hauptstadt, Prag. Nach dem wir uns einige Male in der Stadt verfahren hatten, sind wir am Caravan Camping Praha angekommen. Wir haben dort ein Doppelzimmer für umgerechnet 23 Euro die Nacht gebucht. Einige Zimmer des Campings sind in einem ehmaligen Schiedsrichterturm untergebracht, so dass wir eine tolle Aussicht auf die Moldau haben. Ehemals wurde dies wohl als Boot Regattastrecke benutzt.

Nach der Ankunft erkunden wir die Stadt mit unseren Klappis und bekommen einen ersten Ueberblick von Prag. Schnell erregen wir mit unseren Raedern die Aufmerksamkeit der Leute. Freundlich werden wir gefragt, ob Fotos von den Klappenraedern gemacht werden duerfen, wir fuehlen uns geehrt. Die Prager sind alle sehr freundlich und es sind sehr viele junge Leute unterwegs.

In den naechsten Tagen erkunden wir die Stadt zu Fuss. Vom Campingplatz sind es 2 km, entlang der Moldau, zum Zentrum.

Die tausendjaehrige Bauentwicklung hinterließ in der Stadt Prag die schoensten Bauwerke aller Baustile. Besonders angetan haben uns die vielen restaurierten Altbauhaeuser direkt an der Moldau. Am Abend laedt ein Plaetzchen an der Moldau zum Sonnenuntergang ein. Besonders beeindruckend und vergesslich ist der Blick zur Prager Burg und der Karlsbruecke. Am Ostersonntag spazieren wir zum Aussichtsturm auf dem Petrin Huegel, der anlaesslich der Jubilaeumsausstellung im Jahre 1891, nach der Vorlage des Parisers Eifelturm gebaut wurde. Weiter gehen wir durch die wunderschoenen bluehenden Burggaerten zum Strahovsky Kloster. Wir befinden uns im Burgviertel von Prag, dass sich seit 1100 Jahren ununterbrochen entwickelt, zu dem was es heute ist. Alleine der St.Wenzel und Adalbert Dom wurde fast 600 Jahre lang gebaut. Weiterhin sehenswert im Viertel ist das goldene Gaesschen, wo Franz Kafka von 1916-1917 arbeitete.

Am Abend haben wir ein Restaurant ausprobiert, welches vom Reisefuehrer (ist nicht mehr der neuste – 1996! ) empfohlen wurde. Im “Pelikan” speisen wir deftig boehmisch und schauen durch eine Glaswand auf das bunte Treiben in der Fußgaengerzone. Wir nehmen viele postive Eindruecke von Prag mit nach Hause, gerne moechten wir die Stadt noch eimal besuchen.

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